Es gibt etwa 3,2 Milliarden Menschen, die soziale Medien nutzen, was 42 Prozent der Weltbevölkerung entspricht. Da so viele Menschen in sozialen Medien aktiv sind, müssen auch Unternehmen aktiv sein, um Leads zu pflegen und zu konvertieren. Es ist großartig für Marken, sich auf diesen Plattformen zu engagieren. Sie müssen sich jedoch strategisch mit Followern auseinandersetzen, um ihren Kundenstamm zu erweitern.
Den Marketing-Funnel verstehen
Um Leads zu konvertieren, müssen Sie sie zu Ihrer Website leiten, damit sie Ihren Call-to-Action (CTA) abschließen können. Die Schritte, die Ihre Leads befolgen müssen, um zu Ihrer Website zu gelangen, werden als Funnel bezeichnet. Zum Beispiel kommen Leads durch Ihren Funnel und kaufen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung oder laden ein kostenloses E-Book herunter, das Sie angeboten haben.
Effektive Funnels erstellen
Soziale Medienplattformen können eine riesige Ressource für Ihr Unternehmen werden, um Leads zu Ihrer Website zu leiten. Laut Statistiken zu sozialen Medien folgt durchschnittlich 91 Prozent der Facebook-Nutzer Marken auf der Plattform. Neununddreißig Prozent der Facebook-Nutzer folgen der Facebook-Seite einer Marke, um Sonderangebote zu erhalten. Nutzer sozialer Medien möchten sich auf diesen Plattformen mit Ihrem Unternehmen verbinden. Wenn Sie jedoch nicht die richtigen Funnels erstellen, riskieren Sie eine schlechte Lead-Konvertierung. Befolgen Sie diese Schritte, um die Lead-Konvertierung zu verbessern.
1. Entscheiden Sie sich
Sie müssen entscheiden, wohin Ihre Leads gehen sollen, und Sie müssen Ihre Inhalte sowie Ihren CTA definieren. Die Bedürfnisse Ihres Unternehmens werden sich ändern. Möglicherweise müssen Sie mehr Website-Traffic generieren. Vielleicht möchten Sie einfach nur die Markenbekanntheit steigern. Die Definition Ihrer aktuellen Bedürfnisse erleichtert Ihren Funnel-Erstellungsprozess, sodass Sie gezielte, relevante Inhalte erstellen können, die die richtigen Personen erreichen.
2. Bleiben Sie auf Kurs
Sie können nicht erwarten, Leads zu Ihrer Website oder Landingpage zu leiten, wenn Sie unkonzentriert sind und all Ihre Inhalte auf einmal auf Ihre Follower loslassen. Konzentrieren Sie sich auf eine Strategie, die auf die jeweiligen Plattformen zugeschnitten ist. Berücksichtigen Sie die folgenden Funnel-Inhalte, die auf den verschiedenen Plattformen am besten funktionieren.
- Videos teilen: Vimeo, YouTube, Periscope, Facebook Live, Twitter Live
- Links und Microblogging: Twitter, Tumbler, LinkedIn und Facebook
- Fotos teilen: Pinterest, Instagram und Snapchat
- Netzwerken: Twitter, Facebook und LinkedIn
3. Lead-Statistiken verfolgen
Das Erstellen von qualitativ hochwertigen, relevanten Inhalten ist ein guter Anfang. Sie müssen jedoch Statistiken verfolgen, um zu sehen, welche Ihrer Funnels in Ihrem Multi-Channel-Ansatz funktionieren. Erstellen Sie weiterhin mehr von denselben Inhalten für die Funnels, die gut funktionieren. Erstellen Sie neue Inhalte für die Funnels, die nicht gut funktionieren.
Sie können ein Analyse-Tool wie Sprout Social verwenden, um Metriken für Ihre verschiedenen Social-Media-Konten zu ermitteln. Dieses Tool ist mit der Verfolgung von Metriken für Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest und LinkedIn kompatibel. Es gibt eine kostenlose Testphase, aber für diesen Dienst müssen Sie bezahlen.
Die Installation des Google Analytics Tracking-Codes auf Ihrer Website oder Ihrem Blog kann eine weitere wertvolle Ressource für Echtzeitberichte und die Identifizierung des Traffics auf Ihrer Website sein. Es gibt eine Vielzahl von Berichten, auf die Sie zugreifen können, wie z. B. Conversions, Verhalten, Akquisition und Zielgruppe.
Sie können Analysen auf Ihren Social-Media-Konten verfolgen, um zu sehen, welche Inhalte des Marketing-Funnels funktionieren. Klicken Sie beispielsweise auf den Analyse-Link unter der Dropdown-Liste Ihres Twitter-Profils, um Details zu den Top-Tweets, Top-Erwähnungen, Top-Followern und Top-Medien-Tweets für jeden Monat zu finden. Sie können Metriken für jeden Tweet finden, wie z. B. die Anzahl der Impressionen, die Engagement-Rate und Engagements wie Likes, Retweets oder Link-Klicks.
4. Flexibilität nutzen
Sie haben Ihr Twitter-Profil möglicherweise zum Microblogging und zum Teilen von Links verwendet. Vielleicht konzentrierte sich Ihre Instagram-Seite darauf, ansprechende Fotos zu teilen, um die Markenbekanntheit zu steigern. Beide Strategien zielen darauf ab, Traffic auf Ihre Website zu lenken – Twitter aktiver mit Links und Instagram mit einem weniger aufdringlichen Ansatz.
Wenn Ihnen jedoch ein Nutzer auf Instagram eine Direktnachricht sendet, um spezifische Informationen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung zu erhalten, hat er aggressiver nach Informationen über Ihre Marke gesucht. Das ist gut, aber es könnte bedeuten, dass Sie Ihren Fokus auf Instagram verlagern und beginnen müssen, Links zu posten. Denken Sie daran, dass URLs in der Bildunterschrift platziert werden können, aber sie verlinken nicht zur eigentlichen Website. Sie können dafür bezahlen, Links direkt zu Ihren Fotos hinzuzufügen.
5. Befolgen Sie die 80/20-Regel
Beim Aufbau eines Social-Media-Marketing-Funnels, der konvertiert, sollten Sie die 80/20-Regel befolgen. Diese Marketingregel basiert auf dem Pareto-Prinzip des italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto. Sein Prinzip bezog sich auf die Tatsache, dass zu dieser Zeit 80 Prozent des Landes in Italien 20 Prozent der Bevölkerung gehörten. Dieses Prinzip durchdringt verschiedene Disziplinen und gilt für das Marketing wie folgt:
- 80 Prozent – Interaktion mit Followern zur Pflege einer Markenbeziehung
- 20 Prozent – Förderung der Markenbekanntheit durch strategische Funnels
Wenn Sie sich darauf konzentrieren, Ihre Social-Media-Marketingstrategie mit dem richtigen Funnel zu verschmelzen, können Sie Ihre Konversionsrate effektiv steigern. Seien Sie offen für die Bewertung Ihrer Strategie, um zu sehen, welche Funnels funktionieren und welche nicht. Beginnen Sie noch heute mit der Erstellung des richtigen Funnels, der perfekt zu Ihren Social-Media-Plattformen passt.